ars viva 09/10: Geschichte/History

Eine Ausstellung der PreisträgerInnen Bildende Kunst des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e.V., in Kooperation mit dem Museum Wiesbaden, dem Kölnischen Kunstverein und dem Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich.
Preisträger: Mariana Castillo Deball, Dani Gal, Jay Chung & Q Takeki Maeda
20.02. – 04.04.2010
Eröffnung am 19.02.2010, 19 Uhr

Der Kölnische Kunstverein richtet in diesem Jahr den renommierten ars viva-Preises zum Thema Geschichte aus und stellt die jungen Preisträger Dani Gal, Mariana Castillo Deball und Jay Chung und Q Takeki Maeda der Öffentlichkeit vor. Es scheint gerade in der Wirtschaftskrise verlockend, sich über den historischen Rückblick Orientierung zu verschaffen.

Auffallend ist, dass sich alle ausgezeichneten Künstler mit ihrer Arbeit auf das historische Dokument konzentrieren, als wäre es der kleinste gemeinsame Nenner, auf den man sich heutzutage noch einigen kann. Die Künstler schlüpfen in die Rolle von „Amateur-Archäologen“ und arbeiten mit Fundstücken und Fragmenten in einem assoziativen Spiel, das persönliche Begegnungen mitObjekten und Orten spiegelt.

Die Ausstellung wird partnerschaftlich mit dem Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft im BDI organisiert. Der Kölnische Kunstverein wurde neben dem Museum Wiesbaden und dem Migros Museum Zürich vom Kulturkreis zur Ausrichtung der Ausstellung eingeladen.


The Kölnischer Kunstverein is delighted to be able to present this year’s prestigious ars viva prize exhibition on the theme of History. The Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. (Cultural Circle of German Industry in the BDI, reg. charity) awarded the ars viva prize for visual arts of € 5,000 each to Mariana Castillo Deball (b. 1975), Jay Chung and Q Takeki Maeda (b. 1976/77), and Dani Gal (b. 1975). Three exhibitions (in the Museum Wiesbaden, in the Kölnischer Kunstverein and in the migros museum für gegenwartskunst in Zurich) in the series ars viva are linked to the promotional prize, and these will be accompanied by a catalogue in two languages and an artist’s edition. The three prize-winners were chosen from 44 artists in whose work the investigation of the construction of historical facts is of central importance.

It is striking that all the prize-winning artists engage in their work with the question of the construction of history, how and why it comes to be used today in the political but also the economic sphere. They concentrate in their works on the historical document as the smallest common factor on which, seen from today, agreement can be reached.