Horstmann: Ohne Titel, 2009

Julia Horstmann: Ohne Titel, 2009

Collage aus Papier und Transparentpapier, Tusche
unterschiedliche Farbvarianten erhältlich
ca. 45 x 59 cm
Auflage: 6 + 2 AP
Signiert, datiert, nummeriert
€ 750,- (exkl. Rahmen)

Julia Horstmann hat einen Scherenschnitt als Jahresgabe produziert, der die Maison de Verre in Paris bei Nacht darstellt. Dieses Gebäude, das von einer Glasbausteinfassade bestimmt wird, wurde 1928–1931 von dem Architekten Pierre Chareau als Praxis und Wohnhaus für den Arzt Jean Dalsace erbaut. Die funktionalen Gebäudeteile wie Stahlstützen oder Treppen haben einen für die Moderne ungewohnt ornamentalen Charakter. Gerade dieser Gegensatz interessiert Horstmann, die sich seit langem mit Glas als Baumaterial der Moderne, aber auch der heutigen Architektur beschäftigt. Bei Adolf Loos oder Ludwig Mies van der Rohe aber auch bei Spiegelglasfassaden moderner Bürohäuser ist mit der Transparenz großer Glasflächen oft ein Kontrollmoment verbunden. In Horstmanns Scherenschnitt hingegen wird die Glasfassade zu einem feinen, spielerischen Raster in einem Gefüge aus Flächen.

Julia Horstmann wurde 1974 in Hamburg geboren. Einzelausstellungen zeigte sie unter anderem im Neuen Kunstverein Wuppertal (2011), in der Overbeck Gesellschaft, Kunstverein Lübeck (2010) und bei der Galerie Christian Nagel. An Gruppenausstellungen nahm sie u.a. 2012 in der Bastei, Köln, 2010 in der Hamburger Kunsthalle sowie 2009 im Kölnischen Kunstverein teil.


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