Olesen: Untitled, 2017 (3)

Olsen 76 02

Henrik Olesen: Untitled, 2017 (3)
C-print, Collage auf Papier, 33 x 47,5 cm
Unikat (signiert)
EUR 8.000

In seiner Arbeit stellt Henrik Olesen Fragen nach Identität, Sprache, Körper und ihrer Konstruktion, um Machtverhältnisse und soziale Normen zu beschreiben.
Er untersucht in seiner konzeptionellen Arbeit Machtstrukturen und Systeme der Wissensverbreitung, um deren innewohnende Logik und Regeln sozialer und politischer Normalisierung aufzudecken. Olesens Projekte, die auf eingehenden Recherchen basieren, befassen sich mit einer Reihe von Themen, darunter Gesetzgebung, Naturwissenschaften, Kapitalverteilung und Kunstgeschichte. Sie entstehen in Form von Plakaten, Flyern, Texten, Collagen und Skulpturen, gefundenen Objekten oder räumlichen Interventionen.

Die Serie von Collagen, wovon einige Eingang in die Jahresgaben des Kunstvereins gefunden haben, entstammt einer Gruppe von Werken, die ihren Ursprung in einer weiteren Collage-Serie mit dem Titel Addressing the Men of Darkness von 2016 haben. Das Werk des französischen avantgardistischen Dichters Roger Gilbert-Lecomte “Le Miroir Noir” (1937) diente hierbei als Quelle, ebenso der Science-Fiction Roman “Dhalgren” von Samuel R. Delany aus dem Jahr 1975. Auf den Foto-Collagen von Olesen erscheint die Welt voller Illusionen, zerschreddert, Gesichter verschwommen, die materielle Welt verformt, dystopisch, zerkratzt und nicht mehr als in ihrer reinen Oberfläche wahrnehmbar. Kurze Momente des Erscheinens und wieder Abtauchens hinterlassen ein kaleidoskopisches Feld von Imaginiertem.

Einzelausstellungen von Henrik Olesen (*1967 in Dänemark, lebt in Berlin) u.a:. Schinkel Pavillon, Berlin (2018); Wattis Institute, San Francisco (2017); Museum Ludwig / Wolfgang-Hahn-Preis, Köln (2012); MoMA – Projects 94, New York (2011); Museum für Gegenwartskunst, Basel (2011), Malmö Konsthall, Malmö (2010); Portikus, Frankfurt (mit Judith Hopf) (2007); Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich (2007). Gruppenausstellungen umfassen Bienal de Sao Paulo (2018, 2017); “Alfred Jarry Archipelago”, La Ferme Du Buisson, Noisiel (2015); “Slip of the Tongue”, Punta della Dogana, Venedig (2015); Venedig Biennale, Venedig (2013); New Museum, New York (2012); Generali Foundation, Wien (2012); Pinakothek der Moderne, München (2012); Gwangju Biennale, Gwangju, Korea (2010); Berlin Biennale für Zeitgenössische Kunst, Berlin (2010).


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