Pfrommer: ohne Titel, 2017

M. Pfrommer

Michael Pfrommer: ohne Titel, 2017
Aquarell, Gouache auf Postkarte, Spiegel

41 x 32 cm (signiert auf Postkarte)
EUR 2.000 (gerahmt)

“Michael Pfrommers Malereien und Zeichnungen liefern Hüllen für Räume, die sich unsere Gedanken bauen, wenn wir vor ihnen stehen – und dabei gewissermaßen auch uns selbst gegenüberstehen. Wie bei einem erst flüchtigen, dann fixierenden Blick in ein spiegelndes Schaufenster, das eine Zwischenwelt zwischen den vor uns präsentierten Gegenständen, dem Geschehen in unserem Rücken und unserer eigenen vorübergehenden Bewegung aufblitzen lässt. Pfrommers Bilder haben ein Davor und ein Dahinter und verschiedene Bildgründe, die sich untereinander nicht ganz einig sind, welcher von ihnen sich hinten anstellen muss – und welchem es gelingt, sich bis ganz nach vorn zu schieben. Man blickt nicht durch, und manchmal fühlt man sich von den Bildern an Tapeten erinnert, an eine farbige Schicht zwischen den Räumen, die selbst einen Raum entstehen lässt. (…)”. (Ellen Wagner)

Pfrommers speziell für den Kölnischen Kunstverein angefertigte Arbeit ist eine fortlaufende Serie von bemalten Postkarten, die der Künstler regelmäßig zwischen seiner Arbeit an sonst grösseren Formaten anfertigt. Oftmals schickt er diese Miniaturen Freunden und Bekannten, wobei Postwertzeichen und Adressaten in die Bilder integriert werden. Die spezielle Rahmung der Postkarten macht es hier möglich, beide Seiten gleichzeitig zu betrachten. Die Postkarte hier wurde an den Kölnischen Kunstverein zu Händen von Nikola Dietrich geschickt.

Michael Pfrommer studierte von 1997 bis 2002 an der Städelschule in Frankfurt am Main, wo er heute lebt. Er hatte u.a. Einzelausstellungen bei Philipp Pflug Contemporary in Frankfurt (2018, 2016 und 2014); in der Kunsthalle Lingen (2014) und im Portikus, Frankfurt am Main (mit Adrian Williams) (2011). Seine Arbeiten wurden in Ausstellungen im Museum für Moderne Kunst, Frankfurt (2018); der Bundeskunsthalle Bonn (2018); im Sprengel Museum, Hannover (2012) gezeigt.


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